Gründungsprotokoll der "Leuster Gruppe" vom 27.05.1992

Leuster Gruppe: Emanzipationsbedingter informeller Visionismus

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Protokoll

Unsere Kunst soll durch Aufnahme der Spannungsräume und -flächen in Gesellschaft und Kunst dem Betrachter, Leser und Hörer Eingang in die Gedankenwelt des Emanzipationsbedingten informellen Visionismus verschaffen und Sensibilität erzeugen.

Durch unsere Arbeit wollen wir aufrütteln, anstoßen. Es soll ein Arbeitsprozeß in Gang gesetzt werden durch Weitergabe visueller Erfahrungen, mit dem Ziel, durch geistige Verarbeitung unserer Werke, neues Bewußtsein zu schaffen.

Die "Leuster Gruppe" wird unangepaßt und unabhängig in ihren Bildern, Texten und Werken Wahrheiten sagen, die niemand gerne hört, schockierende Wahrheiten. Sie sucht die Auseinandersetzung mit Wirtschaft, Politik, Kirche und Gesellschaft und wird diese zwingen, sich zu stellen.

Die Zeit ist reif, für neue Wege, überreif. Wir haben etwas zu sagen, wir werden es tun - wir gebrauchen die neue öffentliche, intellektuelle Auseinandersetzung. Jetzt sofort!

Wir haben unseren künstlerischen Aussagen einer neuen Richtung zugeordnet. Wir nennen sie: Emanzipationsbedingter informeller Visionismus.

Die Leuster Gruppe steht bildenden Künstlern und Schriftstellern offen, die die ebengenannten Auseinandersetzungen suchen. Schriftliche Aufnahmebestätigung gilt als Mitgliedsbeleg.

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Leuste, den 27.05.1992

gez.: Gerhard Pollheide, Espelkamp-Gestringen
gez.: Dorothea Neumann, Osnabrück

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Kontakt: Gerhard Pollheide
Künstler, Schriftsteller
Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller
Julius-Brecht-Straße 88, 32312 Lübbecke
Telefon 05741/2723860
E-Mail:gerhard.pollheide@art-opus.de

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