Presseberichte / sonstige Berichte zur NRW-
Ausstellung 1996, ..., gegen Gewalt, Düsseldorf

Mit Pinsel und Meißel gegen Krieg und Gewalt

Mit Bildern und Skulpturen bringt er seinen Protest gegen Krieg, Gewalt, Intoleranz und Ausländerfeindlichkeit zum Ausdruck. Pinsel und Meißel sind seine Waffen.

Westfalenblatt, 26.09.1996

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Künstler fühlt sich mit "Berufsverbot" belegt
NRW-Festumzug: Pollheide wieder ausgeladen

Seine Kunstobjekte beschäftigen sich in erster Linie mit den dunkelsten Kapiteln menschlichen Daseins: Krieg, Gewalt, Fremdenhaß, Intoleranz und deren Folgen.

Die Thematik des Espelkampers paßt den Veranstaltern in der Landeshauptstadt offenbar nicht so recht ins Konzept. Pollheide: "Die Ausladung widerspreche der Intention des Jubiläums, wo das Land NRW als "weltoffen, tolerant, ideenreich, tatkräftig und Neuem aufgeschlossen" dargestellt werde. Gemeinsam feiern bedeute auch, an diejenigen Menschen zu denken, denen Gewalt geschehe und die sich alleingelassen fühlten, schreibt Pollheide an Landesvater Johannes Rau."

Im Landespresse- und Informationsamt ist der "Fall Pollheide" bekannt. Der zuständige Referent war gestern nicht zu erreichen.

Neue Westfälische Zeitung, 28.08.1996

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Kunstobjekt paßt nicht zum Freudenfest
Pollheide beim Festumzug in Düsseldorf unerwünscht

Seine Arbeiten richten sich gegen Gewalt, Fremdenhaß, Intoleranz. Gerhard Pollheide, freischaffender Künstler aus Espelkamp, erhielt eine Einladung zur Teilnahme am Festumzug "50 Jahre NRW" in Düsseldorf. Er wurde aber wieder ausgeladen und spricht von Berufsverbot.

Die Thematik des Espelkampers paßt den Veranstaltern in der Landeshauptstadt offenbar nicht so recht ins Konzept. Pollheides Idee: Beim Festumzug am Sonntag wollte er auf einem Motivwagen weißgestrichene Stahlhelme (Arbeitstitel: Das Bataillon) plazieren, bepflanzt mit rotem Blumenschmuck und dekoriert mit schwarzem Tuch - gedacht als Aufruf zu Frieden und gegen Gewalt.

Der Künstler - seit 1975 tätig - und auf mehreren Ausstellungen präsent - mußte zur Kenntnis nehmen, daß seine Kreation "im allgemeinen Freudenfest störend wirke" und die Besucher "irritiere", so die Begründung der Absage durch das Landespresse- und Informationsamt. Jürgen Kling, Referent im Düsseldorfer Presse- und Informationsamt: "Das hat nichts mit Qualität und dem Thema des Kunstobjektes an sich zu tun." Pollheides Arbeiten seien entlang der NRW-Straße besser untergebracht.

Hier ist Pollheide auch vertreten, allerdings mit anderen Kunstwerken. "Durch den Festumzug wird zuviel Friede, Freude, Eierkuchen suggeriert. Die Wirklichkeit sieht eben anders aus!", meint der Kunstschaffende.

Zwischen Weser und Rhein, NW-Zeitung, 29.08.1996

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Feier zum 50. Geburtstag NRW´s
Nachdenklicher und ernster präsentierte der Espelkamper Künstler Gerhard Pollheide seinen Stand

Pollheide: "NRW ist ein Land, in dem Arbeitslose wenig gelten, in dem Anschläge auf Ausländer verübt werden und in dem Frauen und Kindern täglich Gewalt angetan wird."

Im Zentrum seines ausgestellten ganz in rot, weiß und schwarz gehaltenen Werkes stehen zwei weiße Soldatenstiefel vor einem Altar. Aus den Stiefeln wachsen rote Blumen.

Zwischen Weser und Rhein, NW-Zeitung, 02.09.1996

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Und er war doch dabei
Der Espelkamper Künstler Gerhard Pollheide in seiner Installation

Am Stand von Gerhard Pollheide, Künstler aus Espelkamp, ging es nachdenklicher zu. Seine Werke gegen Krieg und Gewalt erschlossen sich dem Besucher nicht auf den ersten Blick und luden zum Nachfragen und zur Diskussion ein.

Neue Westfälische Zeitung, 03.09.1996

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Aus Schreiben von Ausstellungsbesuchern

Ein interessanter Anlaß zum Auffinden von Besinnungsräumen.

Düsseldorf, 31.08.1996 (D.C. Richter)

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Es war eine sehr interessante Ausstellung!

Düsseldorf, 31.08.1996 (4 Unterschriften, eine Feldmann, drei leider unlesbar)

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Ein Gedanke gegen Gewalt gehört zur Geschichte des aus Gewalt entstandenen NRW´s.

Düsseldorf, 30.08.1996 (U. Grote)

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Viel Kraft und Mut im Herzen. Kampf gegen die Gewalt dieser Welt!

Düsseldorf, 31.08.1996 (Unterschrift unleserlich, Mitglied des Landestheaters Detmold)

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Gerhard Pollheide
Künstler, Schriftsteller
Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller
Julius-Brecht-Straße 88, 32312 Lübbecke
Telefon 05741/2723860
E-Mail:gerhard.pollheide@art-opus.de

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