Herausgabe dreier Bücher im Jahre 1999

Titel rotes Buch: "Gehst Du ein Stück zu zweit ..." (Kunsthausverlag GmbH, Dorfstraße 46, 17179 Boddin, ISBN-Nr. 3-933274-26-5), Titel weißes Buch: "Dagegen, dafür zu sein ..." (Kunsthausverlag GmbH, Dorfstraße 46, 17179 Boddin, ISBN-Nr. 3-933274-25-7), Titel blaues Buch: "Ich stürzte ab - Und konnte fliegen" (Kunsthausverlag GmbH, Dorfstraße 46, 17179 Boddin, ISBN-Nr. 3-933274-24-9)

Sie können die Bücher in allen deutschen Buchhandlungen erwerben oder direkt bei mir bestellen. Im letzteren Fall erhalten sie eine handsignierte Ausgabe zum gleichen Preis, zuzüglich Versandkosten von 1,50 Euro.

Zurück zur Ausstellungsseite, klick linkes obiges Bild!

Liebe Homepagebesucher, das war schon eine aufregende Sache, damals. Ich hatte immer wieder geschrieben und gelesen. Die Zuhörer wollten immer gern Kopien meiner Lyrik haben oder fragten, ob man die Texte als Buch kaufen könne. Daraufhin reifte meine Idee, ein Buch mit meinen lyrischen Texten herauszugeben.

Das war gar nicht so einfach. Die meisten Texte waren nur in Handschrift auf irgendwelchen Zetteln vorhanden, die ich an allen möglichen und unmöglichen Orten aufhob. Ich ging also auf Zettelsuche, um mein Manuskript zusammenzutragen und war erstaunt, daß es ein ganzer Ordner voll war. Dann das Übertragen aus der Handschrift in den PC. Es dauerte 6 Wochen, in denen ich fast täglich schrieb. Dann war es fertig, mein erstes Manuskript.

 

Wie nun einen Verlag finden? Zunächst versuchte ich es übers Internet. Es war immer wieder das Gleiche. Ich sollte Druckkostenzuschüsse zahlen - also den Druck der Bücher selbst bezahlen. Das lehnte ich ab. Ich ging in die Espelkamper Buchhandlung und schreib mir aus dem dortigen Verlagsverzeichnis sieben Verlage auf, von denen ich annahm, daß diese mein Buch drucken würden und schrieb diese an. Zwei Tage später erhielt ich einen Anruf aus Boddin. Der Verleger Alexander Lübbe sagte mir: "Wir wollen das Buch drucken!"

Nichts wie hin. Es war ein kleiner Verlag, der sich aber nicht scheute, das Druckrisiko auf sich zu nehmen. Ich bekam einen ordentlichen Vertrag und auf meine Frage, warum er sofort zugesagt hatte, antwortete Alexander: "Du hast so einen ungewöhnlichen Lebenslauf; das muß einfach was werden!" Und er sagte, daß der Stoff für ein Buch zu umfangreich sei, daher wolle er drei Bücher drucken, die mit meinen Zeichnungen versehen werden sollten.

Susanne, Auszubildende im zweiten Lehrjahr, war zugleich zuständig für das Lektorat und für die EDV-mäßige Druckverarbeitung. Man, was haben wir gearbeitet. Es war ungeheuer spannend und schön. Aber überhaupt war dieser Verlag, besser die dort arbeitenden Menschen, etwas besonderes. Es war immer so, als wenn ich mit zur ganzen großen Verlagsfamilie gehörte. Selbstverständlich waren frei Kost und Logis. Und bei Mechthild, Alexander und Sascha fühlte ich mich wie zu Hause. Ich gehörte dazu. Es ist auch heute noch so, und es wird wohl auch in Zukunft so bleiben. Boddin ist hierneben einer meiner "Fluchtburgen" geworden. Dieses "200-Seelen-Kaff" in der Nähe von Rostock ist ein sehr kreativer Ort. Ich schrieb dort viele lyrische Texte, fertigte viele Bilderserien. Dieser Ort hat was. Die hier abgebildeten malerischen Arbeiten sind allesamt in Boddin entstanden.

Nachdem die wesentlichen Arbeiten abgeschlossen waren, wartete ich zu Hause gespannt auf die Probedrucke. Endlich Post aus Boddin. Susanne schrieb mir:

"Lieber Gerhard,

riechst Du noch den Klebebinder? Ich bin froh, daß ich die Bücher trotz des ganzen Trubels hinbekommen habe. Ich muß nochmals sagen, daß mir das alles viel Spaß gemacht hat ....

So, jetzt wünsche ich Dir viel Freude beim Durchlesen, ein schönes Wochenende, ... Das einzige, was noch fehlt, sind die Zuordnungen der Umschlaggrafiken. Bis nächste Woche und viele liebe Grüße von allen, Susanne."

 

Da hatte ich sie nun in den Händen, meine ersten drei Bücher. Es war ein unbeschreiblich schönes Gefühl. Dann waren die Grafiken zugeordnet - und es wurde gedruckt. Die erste Auflage war fertig - jeweils 1.000 Stück. Und ich hatte den ganzen Werdegang meiner Bücher von Anfang an miterlebt. Ich rate jedem Schriftsteller, an diesem "Wachsen und Werden" teilzunehmen, selbst mit Hand anzulegen, bei der Produktion des Werkes. Für mich gehört es dazu, wie das Schreiben selbst. Ich werde es bei allen meinen Büchern, die noch erscheinen werden, wieder so handhaben.

Ich bedanke mich für alles, insbesondere bei Mechthild, Alexander und Sascha Lübbe. Natürlich auch bei Susanne und bei dem Geschäftsführer des Ludwig-Steil-Hofes, Herrn Pastor Hans-Georg Nagel, der die Klappentexte für die Bücher schrieb.


Zur Buchkritik der Presse und für weitere Informationen, bitte diese Zeilen anklicken!

***

Mehr über die Bücher erfahren Sie, wenn Sie "Lyrik" anklicken. Gern dürfen Sie eine Leseprobe machen. Dafür müssen Sie eines der unten abgebildeten Bücher anklicken.

Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Aufenthalt auf meinen Webseiten und stehe nach Terminabsprache jederzeit gerne zu Ihrer Verfügung. Gern dürfen Sie auch einmal bei mir zu Hause einen Blick in die Ausstellungsräume werfen. Sie finden dort weitere weit über 2.000 Werke aus den Bereichen Malerei, Druck, Skulptur, Installation, Zeichnungen sowie vieles andere mehr. Bei sämtlichen hier abgebildeten Malereien handelt es sich um handsignierte Originale in Größe DIN A 4, jeweils Tusche und Aquarell auf 150 g Papier. Alle Bilder können zum Preis von jeweils 110 Euro erworben werden.

***

Zu den Probelesungen bitte jeweiliges Buch anklicken.

Gerhard Pollheide
Künstler, Schriftsteller
Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller
Julius-Brecht-Straße 88, 32312 Lübbecke
Telefon 05741/2723860
E-Mail:gerhard.pollheide@art-opus.de

Zurück zur Startseite, bitte Logo anklicken!