Presseberichte / sonstige Berichte zur Ausstellung 1996 in der Gestringer Trinitatiskirche, Thema: Kunst gegen Krieg, Gewalt und Intoleranz, gegen Rassismus und Fremdenhaß

Meine ständige Auflehnung
Gerhard Pollheide stellt in der Gestringer Trinitatiskirche aus


Kunst und Kirche gehören zusammen. Davon ist der Künstler überzeugt. Ein großer Teil seiner Arbeiten ist politisch ausgerichtet und befaßt sich mit den Themen unserer Zeit. Dazu gehört beispielsweise die Arbeit "Shareholder Value", die erst kurz vor Beginn der Ausstellung fertiggestellt wurde. "Diese Arbeit hatte ich schon lange geplant!", betont Pollheide. Auch die in der Wirtschaft mögliche "feindliche Übernahme" bezeichnet er als eine Form von Gewalt. "Große Firmen müssen sich ihrer Verantwortung bewußt werden." Der Kurs der Menschen sei wichtiger als der Kurs der Aktien.

Neue Westfälische Zeitung, 15.11.1997

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Kunst gegen Krieg, Gewalt und Intoleranz
Espelkamper Gerhard Pollheide stellt aus

Pollheide bezeichnet seine Kunst großteils als politisch: Kunst ist meine ständige Auflehnung,meine Suche nach einer Utopie, sie ist ein immerwährender Kampf gegen mich selbst. Sie ist meine Botschaft an einen unbekannten Adressaten der Zukunft, aus der Endphase einer gnadenlosen Gegenwart, deren Teil ich bin. Sie ist meine Anklage an das Jetzt, mein geistiger Widerstand, aber auch meine Kapitulation und Hoffnung.

Die Präsentation ist verbunden mit einem Gottesdienst zum Auftakt der Friedenswoche.

Westfalenblatt, 15.11.1997

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Aus Schreiben von Ausstellungsbesuchern

Du hast die Raumgestaltung toll hingekriegt, Gerhard.

Gestringen, 13.11.1997 (Ulrike)

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Erinnerung! "Kindheit", "Krieg", "Kunst!" Küssen und Kunst ist lebensnotwendig!

Denn: "Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können."

Gestringen, 13.11.1997 (Karin)

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Lieber Gerd, für Dein weiteres künstlerisches Schaffen viel Intuition und gute Ideen!

Gestringen, 13.11.1997 (Volker)

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Lieber Gerd, weiterhin wünsche ich Dir viel Energie und Kraft bei Deinen Aktivitäten. Das Leben ist ein Kampf.

Siege!

Gestringen, 13.11.1997 (unleserliche Unterschrift)

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Hallo Gerd, hier die gewünschte Projektkritik: Im Katalog sind die Kopien zu linkslastig - politisch in Ordnung -. Für die Lesbarkeit allerdings ein Hindernis. Ansonsten: Gigagalaktischsuperspitzenmäßig bis genial.

Gestringen, 13.11.1997 (Herbert Töws)

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Gerhard Pollheide
Künstler, Schriftsteller
Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller
Julius-Brecht-Straße 88, 32312 Lübbecke
Telefon 05741/2723860
E-Mail:gerhard.pollheide@art-opus.de

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